Da wir selber seit Jahren im Ausland Tierschutz aktiv sind und auch seit langem beobachten, in welcher Menge da Tiere herum gekarrt werden, ist es mir ein grosses Anliegen einmal darüber zu berichten, was von solchem „Tierschutz" zu halten ist!
Sehr viele in Deutschland/Schweiz/Österreich etc lebende Personen, die über Internet auf die vielen Tierschicksale in den südlichen Ländern aufmerksam gemacht werden, meinen, sie tun etwas gutes, wenn sie auch noch ein paar Tiere retten und aus den Ursprungsländern holen........... eine Kollegin von mir hat dazu eine sehr passende Bemerkung über solche Computer „Tierschützer(innen) gemacht, „solche Tussen wären an einer Supermarkt Kasse besser aufgehoben"
Dem stimme ich absolut zu!
Wir können leider nichts tun, außer immer wieder an die Leute zu appellieren, die einen Hund adoptieren. AUGEN AUF, WO SIE ADOPTIEREN, denn solche Leute sind nicht besser als, der so genannte Ostblock Hundehändler!
Jemand, der noch nie in so einem Land war und die Gegebenheiten Vorort nicht kennt, sollte die Finger davon lassen, sie schaden damit nur den Tieren, welche sehr oft von einer Hölle in die andere gekarrt werden. Vielfach auch noch mit falschen Papieren, unkastriert, krank........... also Tiere, die so eine Reise sowieso gar nie antreten dürften!
Und bedenken Sie, das sind keine AUSNAHMEN, nein so traurig es ist, es ist bald die Regel, dass mit den Tieren unter dem Deckmantel Tierschutz so umgesprungen wird!
Wir alle schreien auf, wenn wir von „Nutz Tier" Transporten hören, die selbstverständlich alle verboten gehören...........aber wenn es darum geht, Hunde und Katzen auf Fahrten zu schicken, dann scheren sich die „Tierschützer" keinen Dreck darum, wie ihre Schützlinge transportiert und betreut werden. Genau so wenig, wie sich die meisten darum scheren, wohin die vielen Hunde und Katzen kommen!
Auch wir sind seit Jahren im Ausland Tierschutz aktiv und kennen die tragischen Zustände Vorort und den Druck mit der Flut der Tiere, die gerettet werden müssten, aber es gehört in unseren Augen einfach auch dazu, nur so viele Tiere zu retten, wie man auch gut betreuen und vermitteln kann, alles andere ist Augenwischerei und erhöht das Elend dieser Tiere............
Viel wichtiger als Tiere kreuz und quer durch Europa zu karren, wäre es, VORORT Hilfe zu leisten, d.h in erster Linie kastrieren und probieren in der Bevölkerung Aufklärung zu betreiben!
Anbei das letzte traurige Beispiel einer Todesfahrt, durch geführt von der Belgischen Tierschutz Organisation http://www.4pattesoubliees.com/ , Präsidentin: Frau Brigitte Becker.
Die ganze traurige Geschichte können Sie unter folgendem Link nachlesen.
http://www.sos-galgos.net/2009-09-11/reise-in-den-tod-1teil.html#comment-41205
Transportiert wurden die Tiere in solch einem rollenden Sarg, ein Möbelwagen OHNE irgendwelche Belüftung, es war 35 Grad als die Tiere eingeladen wurden!

(Dieses Auto ist baugleich mit dem Transport-Fahrzeug oben genannter Organisation).
Ach ja, in Tierschutzkreisen wird man übrigens als Nestbeschmutzer beschimpft, wenn man solche Verbrechen, welche von „Tierschützern" ausgeführt werden, Publik macht.
Aber keine Angst, das belastet uns in keiner Art und Weise, denn wir sind nicht gewillt, solche Tierquälereien hin zu nehmen, egal aus welchen Kreisen sie kommen!
Ich hoffe damit vielen Tierfreunden einen Denkanstoss zu geben und mit zu helfen, diesen Geschäfte Machern das Handwerk zu leben.
Freundliche Grüsse
A. Maurer
Tierhilfe Costa Blanca
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Sehr fragwürdiger „Tiersch(m)utz"

