Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten fordert im Rahmen der Vernehmlassung zum Tierseuchengesetz eine Verschärfung der Einfuhrbestimmungen für ausländische Hunde, die aus nicht tiergerechter Haltung stammen. [...]
Bericht: ZÜRICHER OBERLÄNDER
Strengere Massnahmen für Hunde-Importe+++Tierschutzorganisation fordert schärfere AuflagenDie Tierschutzorganisation Vier Pfoten fordert im Rahmen der Vernehmlassung zum Tierseuchengesetz eine Verschärfung der Einfuhrbestimmungen für ausländische Hunde, die aus nicht tiergerechter Haltung stammen. [...] Bericht: ZÜRICHER OBERLÄNDER Illegalen Hundehandel in der Schweiz stoppenDie Einfuhr ausländischer Hunde aus zweifelhafter Herkunft in die Schweiz ist massiv gestiegen. Damit steigen die Risiken für die Tiergesundheit. Der Schweizer Tierschutz (STS) und Vier Pfoten fordern, dass der illegale Hundehandel gestoppt wird. (sda) "Stoppt die Hundemafia", verlangt der STS mit einer von 11'000 Personen unterschriebenen Petition an Bundespräsidentin.... [...] Bericht: BIELER TAGEBLATT Welpen vom WühltischDer silbergraue VW-Bus steht ein wenig abseits an der Parkplatzzufahrt neben dem trubeligen Markt im polnischen Slubice. Der Fahrer öffnet die Hinterklappe. Seine Ladung braucht Luft. Sie winselt. In dem Transporter stehen Käfige, vollgepfercht mit Hunden. Ein Wurf winziger Yorkshire-Terrier drängelt sich aneinander, Kampfhund-Welpen lugen zwischen den Gittern heraus, zwei Husky-Babys hocken in ihrem Kot. [...] Bericht: SPIEGEL Auf den Hund gekommen Zöllner verhinderten Schmuggel von elf Hundewelpen![]() ![]() In der Nacht des 3. Juni 2010 wählten Zöllner des Hauptzollamts Frankfurt (Oder) auf der Autobahn 12 in Friedersdorf einen polnischen Kleintransporter zu einer Kontrolle aus. Das Fahrzeug war mit neun Litauern besetzt, die nach London reisen wollten.
Während der Kontrolle vernahmen die Zöllner klagende Laute aus dem Kofferraum. Dem gingen die Kontrollbeamten nach und entdeckten elf Hundewelpen. Schnell war klar: Die Litauer hatten kein Herz für Tiere und die Hundebabys sollten nicht zu Urlaubszwecken mit nach England reisen. Denn die Tiere waren nicht nur in einen Käfig mit lediglich 50 x 60 Zentimeter Grundfläche gepfercht; auch Wasser und Hundefutter für die lange Reise hatten die Männer nicht dabei. Zudem legte der 23-jährige Fahrer zwar 15 Impfausweise vor, doch diese passten nicht zu den Welpen. Nachdem die Zöllner die Tiere aus der engen Box befreit und die Erstversorgung mit Futter und Wasser übernommen hatten, leiteten sie gegen den Fahrer ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen die Abgabenordnung und das Tierseuchengesetz ein. Die Hunde wurden vom Zoll über Nacht betreut. Am 4. Juni 2010 wurden sie auf Weisung des zuständigen Amtstierarztes zur Quarantäne ins Tierheim gebracht. Zusatzinformation Welche Voraussetzungen bestehen für die Einfuhr/den Transport von Hunden? Die Einfuhr/der Transport von lebenden Tieren ist grundsätzlich nur nach vorheriger Untersuchung durch die zuständigen Veterinärbehörden und mit den vorgeschriebenen Gesundheitsbescheinigungen zulässig. Seit 1. Oktober 2004 gelten für Heimtiere (Hunde, Katzen und Frettchen) neue Tiergesundheitsbestimmungen der Europäischen Gemeinschaft. Die neuen Regelungen dienen u.a. dem Schutz vor Einschleppung und Verbreitung der Tollwut. Damit es bei der Einreise bzw. Wiedereinreise keine Probleme gibt, muss jedes Heimtier, das aus einem Drittland bzw. aus der Europäische Union stammt und in die Europäische Union eingeführt bzw. nach einer Urlaubsreise wieder eingeführt wird:
Zusätzlich sind Impfpapiere sowie ggf. der Befund des Bluttests mitzuführen. Der Bluttest (Tollwutantikörpertest) ist vorgeschrieben für Nicht-EU-Staaten, in denen Tollwut vorkommt bzw. deren Seuchenstatus unbekannt ist. Dieser Bluttest ist spätestens drei Monate vor der geplanten Einreise in die EU von einem EU-zugelassenen Labor durchzuführen und zu bescheinigen. Bei der Einfuhr von Tieren, für die die oben angeführten Anforderungen nicht erfüllt sind, muss damit gerechnet werden, dass die Tiere an der ersten Grenze der EU für den Einführer/Transporteur kostenpflichtig vom Amtstierarzt:
Kosten, die durch derartige Maßnahmen entstehen, gehen zu Lasten des Einführers. Terraristika - Illegalem Tierhandel in Hamm auf der SpurHamm. Laut Ermittlern ist die Messe „Terraristika“ in Hamm einer der größten Umschlagplätze der Welt für illegal gefangene Tiere. Erstmals bieten zwei Strafverfahren Einblicke in ein illegales Netzwerk. Europas größte Börse für lebende Reptilien in Hamm hat den Charme einer Heimwerker-Messe. Auf der Terraristika in den Zentralhallen werden am Samstag Schildkröten in einer Art Tupper-Dosen gehandelt, dazu seltene Giftschlangen, Salamander und Eidechsen in Plastikschüsselchen. Allesamt freigegeben zur Haltung im heimischen Glascontainer. Doch hinter dieser friedlichen Hobby-Kulisse verbirgt sich nach Recherchen der WAZ einer der größten Umschlagplätze der Welt für illegal gefangene Tiere. [...] Bericht: (unbedingt lesen- Drittanbieterinformation-) DER WESTEN BPOLI ALB: 13 junge Rassekatzen sollten nach Frankreich
Der Abgleich der Personen im computergestützten Fahndungsbestand brachte zum Ergebnis, dass ein Ukrainer bereits mit nationalem Haftbefehl gesucht wurde. Die Staatsanwaltschaft in Ulm verurteilte den Mann im Jahr 2002 wegen Diebstahl zu einer Geldstrafe in Höhe von 364,00 Euro. Weiterhin fanden die Beamten im Fahrzeug 13 junge Rassekatzen auf, jedoch waren alle Tiere nicht geimpft, ohne Chip und Pässe konnten die zwei Ukrainer auch nicht vorweisen. Somit entsprach der Tiertransport nicht den Seuchenschutzbestimmungen und das Veterinäramt stellte die jungen Katzen sicher. Diese verbleiben für die nächste Zeit in einem Tierheim in Dresden und werden liebevoll betreut. Der 37-jährige Ukrainer verbleibt für die nächsten 30 Tage auch in Dresden in der Justizvollzugsanstalt, da er die Geldstrafe nicht bezahlen konnte, so der Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Altenberg EPHK, Sven Jendrossek. |
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