Karakol (ots) - Der NABU hat zahlreiche Tiere, darunter einen Schneeleoparden und zwei Bären, aus dem Privatzoo des gestürzten kirgisischen Präsidenten Kurmanbek Bakijew aufgenommen und vorerst in einem Artenschutzzentrum in Karakol im Osten Kirgistans untergebracht. Den Tieren gehe es den Umständen entsprechend gut. Neben dem Schneeleoparden und den Isabell-Braunbären wurden insgesamt 23 Tiere, darunter vier Wölfe, zwei Steppenfüchse, ein Steinadler, ein Schmutzgeier sowie zwei Schwarzmilane, in Sicherheit gebracht.
Die Tiere waren von der Wildtierärztin und Direktorin des Artenschutzzentrums Karakol, Saltanat Seitova, Anfang Mai im Haus der Familie Bakijews in Jalalabad im Süden des Landes begutachtet worden. "Die Tiere hatten vermutlich seit dem Umsturz nichts zu fressen bekommen. Zwei Schneeleoparden konnten bedauerlicherweise nicht mehr gerettet werden. Sie waren bereits verhungert. Die anderen Tiere wurden nach ihrer Entdeckung notgefüttert und jetzt in Begleitung der Staatsanwaltschaft und einer bewaffneten Spezialgruppe.... [...]
Bericht: NABU PRESSEMAPPE
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