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Zweifel am Umgang mit Vereinsgeldern der "Aktion Tier"

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Zwölf Millionen Euro sammelt die "Aktion Tier" jährlich an Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Doch nur ein Bruchteil kommt Tieren direkt zugute.

Ein Sommertag in Rosenheim, direkt im Zentrum: Der Mann im grünen Parka mit Pinguin-Emblem sucht Menschen, die ein Herz für Tiere haben. "Schauen Sie", sagt er und blättert in einer Mappe, "ist das nicht grässlich?" Er zeigt Fotos von zotteligen Ponys,......[....]

Bericht: Der Spiegel

Bericht in der Printausgabe Nr. 41/2009

DER SPIEGEL 41/2009

Verehrte Leser,

"Aktion Tier" hat sich aufgrund dieses Artikels anwaltlich vertreten lassen und eine Einstweilige Verfügung betreffend der Vorabankündigung gegen die Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH u.Co.KG als auch gegen die Spiegel Online GmbH erwirkt.

Gemäß der einstweiligen Verfügung darf der Spiegel u.a. nicht weiter verbreiten, dass

1. in den Jahren 2006 bis 2008 nur etwa ....% der Einnahmen den Tierheimen, Gnadenhöfen und Kooperationspartnern zugeflossen wären (Anmerkung von Tierschutz Schattenseiten: Charity Watch sieht das aber ganz ähnlich)

Nun, die Autoren haben sicher den Fehler gemacht, die Ergebnisse ihrer Recherchen als Tatsachen darzustellen. Andernfalls wäre dem Antrag auf die Einstweilige Verfügung nicht stattgegeben worden.

Tatsache ist aber auch, dass Aktion Tier eine sog. Pressemitteilung mit einer Gegendarstellung/ Erklärung an die Betreiber diverser Homepages geschickt hat. Nach Kenntnis von Tierschutz Schattenseiten ist diese Pressemitteilung aber weder an einzelne Presseorgane, noch an bekannte Presseagenturen gesendet worden. Auch auf der Seite von Aktion Tier ist diese Pressemitteilung/Gegendarstellung nicht zu finden.

Andererseits sind diverse Betreiber privater, kritischer Homepages - unter ihnen auch Gabriele Reigel, Betreiberin von www.animal-care-service.de - durch die Rechtsvertretung von Aktion Tier angeschrieben worden.  Nicht ohne den Hinweis, auf eine mögliche kostenpflichtige Abmahnung bzw. einer Klage, um die Löschung des Hinweises auf den Bericht des Spiegel zu erzwingen.

Folgt man den Einträgen bei Googel, haben vermutlich etliche Betreiber von Internetseiten einen Brief mit gleichem Inhalt bekommen. Scheinbar aber mit Ausnahme derer, die sich voraussichtlich einen Rechtstreit mit Aktion Tier leisten könnten.

Was auch immer Aktion Tier damit bezweckt, nur Privatleute unter Druck zu setzen, Andere aber unbehelligt zu lassen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Auf Tierschutz Schattenseiten wird der Hinweis auf den Artikel des Spiegel jedenfalls so lange online bleiben, wie er auf den Servern des Spiegel zur Verfügung steht.

 

Kommentare (1)
einstweilige Verfügung gegen Spiegel
1 Dienstag, den 08. Dezember 2009 um 07:41 Uhr
???
Aktion Tier erwirkt einstweilige Verfügung gegen den Spiegel. Spiegel online muss Bericht vom Netz nehmen.
http://www.fellbeisser.net/news/aktion-tier-erwirkt-einstweilige-verfuegung-gegen-den-spiegel#SlideFrame_1

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