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Gnadenhof Momo

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Gnadenhof MomoSeit November steht der Gnadenhof Momo mal wieder im Fokus einer ebenso zerstrittenen, wie einigen Minderheit. Tiergnadenhöfe wie der Ganadenhof Momo der Familie Bennefeld geraten eigentlich nur ins Visier etablierter Medien, wenn die Story auch wirksam vermarktbar ist. Anders verhält es sich mit kleinen Zeitungen ebenso kleiner Landkreise und themenorientierten Internetmedien wie Tierschutzforen, Mailverteilern oder der, sich sachlich und kritisch gebenden Spenderschutzseite CharityWatch. Allen gemein ist, das sie sich abhängig der Verfolgung eigener Interessen, kaum mit dem Grundproblem beschäftigen und Vorgänge wie die häufig publizierten Missstände auf dem Gnadenhof Momo, heiligen oder verteufeln. An einer vorurteilsfreien Bewertung der Sachlage und gründlicher Recherche herrscht bei den Medien ebenso wenig Interesse, wie an der Offenlegung der tatsächlichen Sachverhalte bei den Gnadenhofbetreibern oder den zuständigen Behörden.

Die Zustände auf dem Gnadenhof Momo waren und sind pathologisch, typisch und stellvertretend für sehr viele sog. Tiergnadenhöfe, die auf privatem Grund betrieben, durch die Eigentümer geführt werden und dadurch einer öffentlichen Kontrolle oder einem gewählten Management entzogen sind. Besonders ist an dem Gnadenhof Momo nur, dass er für einen begrenzten Zeitraum im Fokus einer ebenso begrenzten Öffentlichkeit steht.

So typisch wie die Hexenjagd auf Familie Bennefeld durch uninformierte, sich aber allwissend glaubende Tierschützer ist, bis zu einem gewissen Grad, die Vorgehensweise der Behörden.

Tierschutz ist zwar erklärtes Staatsziel, die Aufnahme in das Grundgesetz hat aber bis heute nur die Qualität eines erzwungenen Lippenbekenntnisses. Tatsächlich stehen zuständigen Behörden nur recht begrenzte Rechtsmittel zu Verfügung, die geeignet sind, einen Handlungsbedarf, wie im Fall Gnadenhof Momo, erst gar nicht zu erzeugen, und die wenigen Mittel die Ordnungs- und Veterinärbehörden zur Verfügung stehen, um präventiv handeln zu können, werden häufig durch Verwaltungsvorschriften, ewig andauernde Bearbeitungszeiten und Gerichtsurteile ausgehebelt. Einerseits bleibt den Behörden unter bestimmten Umständen keine andere Wahl, als tief in die Kiste mit den ganz miesen juristischen Tricks zu greifen, andererseits verleiten solche Umstände aber auch zum Missbrauch und zur schleichenden Entrechtung der beteiligten Menschen.

Der Fall Gnadenhof Momo gehört unzweifelhaft zu den Fällen, die im Wirkungsbereich deutschen Rechtes so nie hätten passieren, so nie hätten behandelt und so nie hätten beendet werden dürfen.

Grund genug für Tierschutz Schattenseiten, diesen bühnenreifen Fall, Akt für Akt aufzuarbeiten.

Kommentare (1)
Tiergnadenhof momo
1 Dienstag, den 05. April 2011 um 06:33 Uhr
Anita Sejdiu
Ich kenne die Familie Bennefeld schon seit vielen Jahren und weiss bei gott dass sie bestimmt keine Reichtümer angehäuft haben wie in manchen anderen Fällen. Sie haben wirklich nur das Notwendigste zum Leben und handeln nur aus Liebe zu den Tieren und keinesfalls aus finaziellen Gründen. Das Einzigste was man wirklich sagen kann, dass die Anzahl der Tiere überschritten wurde. Es ist bestimmt auch eine ganz schwierige Entscheidung zu sagen: Du darfst noch zu uns kommen. Du darfst leider nicht bei uns sein und ich überlasse dich deinem Schicksal vielleicht sogar deinem Tod. Die Tiere waren zufrieden dort und hatten genügend zu essen. Obwohl die Familie rund um die Uhr viel Arbeit hatte fehlte es auch nicht an Streicheleinheiten und innigste Liebkosungen für jedes Tier einzeln. Natürlich ist es auch eine Tatsache dass es dort nicht wie im Rosengarten riecht. Was ich eigentlich nicht verstehen kann ist die Tatsache dass die Institutionen des Staates nicht Beistand leisten und helfen anstatt wie in diesem Falle nur abstrafen und dabei eigentlich die Tatsache vergessen wirklich zum Wohle der Tiere zu handeln. es dürfte für die wegnenommenen Tiere der Schock des Lebens gewesen sein nun in viel zu kleinen Räumlichkeiten untergebracht zu werden. Sie hatten den Ruhepol des Lebens gefunden und wurden dann so bestraft mit der Verlegung ins Tierheim. Man hätte besser daran getan aufzuzeigen: Hallo Familie Bennefeld . Wir sind da und helfen Euch . Bitte übernehmt Euch nicht. Man kann nicht Alle retten. Auch andere hätten vielleicht mal die Hnad zur Hilfe reichen können, anstatt nur zu reden und die Familie in Misskredit zu stürzen. Es ist aber leider für die meisten Menschen der Weg andere auf Übelste zu beschimpfen anstatt zu helfen. Da frage ich mich: Wo ist denn Eurer Herz. Angeblich seit Ihr doch für den Tierschutz. ( vielleicht aber nur mit Worten-keinesfalls mit Taten- und nur auch solange es nicht riecht und auch nur wenn ich selbst nicht mit anfassen muss ) . Schon in der Bibel steht: lasset den Worten die Taten folgen . Jeden Sonntag in der Kirche sitzen und beten ist die eine Sache, aber die andere Sache ist : Das Christentum zu leben im Alltag. Dem Nächten zu helfen, wenn er in Not ist. Den Menschen zur Seite zu stehen-den Tieren zu helfen----- persönlich mal mit anpacken und die Hunde spazierenführen- bei der Reinigung helfen---- usw. Das Christentum leben-- das würde Gott freuen. Leute geht mal in Euch . Solange es so tierliebe Menschen wie die Familie Bennefeld gibt , die ohne Eigennutz handeln solange haben die geschundenen Tiere eine Chance auf ein gutes Leben. Warum helfen wir nicht alle anstatt Maulaffen feil zu halten .
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. April 2011 um 17:46 Uhr