Tierschutz Schattenseiten

Aktenzeichen Tierschutz

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home

Dr. Edoardo Colloridi

E-Mail Drucken PDF

Dr. Edoardo Colloridiarbeitet als Hundeerzieher und - ausbilder an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Padua. Geboren 1982 in Recanati zog er mit seiner Familie einige Jahre später nach Padua und entdeckte seine Begeisterung für die Natur, insbesondere aber Wölfe und Hunde, die für ihn "eines der wenigen Verbindungsglieder mit dem unmittelbaren, wahren und instinktiven Teil dessen sind, was wir Natur nennen."
Um sich für seine Leidenschaft, die Hunde, besser spezialisieren zu können, ging er nach dem klassischen Abitur an die Universität Pisa und erwarb an der Veterinärmedizinischen Fakultät den Doktortitel in "Techniken der Rassehundezucht und Hundeerziehung".

Seine Doktorarbeit über "Die Beurteilung der Kapazität der interspezifischen, selektiven sozialen Aufmerksamkeit des Haushundes" untersucht speziell die auf den Besitzer/Führer gerichtete Aufmerksamkeit des Hundes und die Faktoren, die diese positiv oder negativ beeinflussen.
Am Ende seiner akademischen Ausbildung erhielt Edoardo ein Stipendium im Rahmen des Untersuchungsprojektes "Wirkungen des Alterns auf die Geselligkeit und die Fähigkeit des Stressmanagements beim Hund", durchgeführt von der Abteilung für Experimentelle Veterinärwissenschaften an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Uni Padua, wo Edoardo auch gegenwärtig arbeitet.
Neben dem wissenschaftlichen ethologischen Studium des Hundes widmet er sich aber auch aktiv dem praktischen Bereich. So etwa, in Zusammenarbeit mit seinem in Dr. Edoardo Colloridi Verhaltenskunde spezialisierten Tierarzt Kollegen, der Modifizierung des Verhaltens von Hunden mit Problemen wie Aggressivität, Angst, Phobien, Fluchtverhalten, Wildern usw., der grundlegenden und fortgeschrittenen Hundeerziehung und der Ausbildung von Hunden für spezielle Aktivitäten. Darüber hinaus ist er als Redner und Leiter bei Seminaren, Workshops und Kongressen tätig, gibt für öffentliche Organe wie etwa die Stadtpolizei oder die Studenten der Tiermedizin praktische Demonstrationen seiner Arbeit, desgleichen für private Vereinigungen und arbeitet eng mit Züchtern, Erziehern und Ausbildern vieler, ganz unterschiedlicher Rassen und Einsatzbereiche zusammen.
Aber was immer Edoardo tut, nur selten ist Nikita, sein Deutscher Schäferhund nicht dabei, sei es neben dem Schreibtisch im Büro oder im Ausbildungsgebiet.
Für uns hat Edoardo einen Beitrag zum Thema Adoption eines Tierheimhundes mit oder ohne Jagderfahrung geschrieben.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 12. Juni 2011 um 18:08 Uhr