Allein in Deutschland konzentriert sich eine Vielzahl von vermeintlichen Tierschutzorganisationen ausschließlich auf den sog. „Auslandstierschutz“.
Der überwiegende Teil dieser Organisationen importiert (meist) Hunde von nicht öffentlichen Tierheimen aus Ost- und Südeuropa. Vorbestellte Tiere werden in Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz, seltener auch in Dänemark und England, meist direkt an die neuen Halter übergeben. Nicht vorbestellte Tiere werden in privaten, in den seltensten Fällen rechtskonform betriebenen Pflegestellen zwischengelagert, oder an Tierheime übergeben. Einige dieser Tiere werden auch in kommerziellen Tierpensionen untergebracht.
Die „Pflegestellen“ arbeiten meist ehrenamtlich, erhalten aber häufig eine Aufwandsentschädigung für entstehende Futter- und Tierarztkosten. Der Erlös aus der direkten Vermittlung an neue Halter oder der Vermittlung aus dem Pflegestellen heraus- die Schutzgebühr beträgt fast immer ca. € 250,- fließt zu unterschiedlich hohen Anteilen zurück an die Tierheime, aus denen die Hunde stammen. Nicht selten versickert ein Teil der Überweisungen aus Deutschland, in den Taschen der Tierheimbetreiber in XY.
Bei einer Vermittlung von Tieren, die in Tierpensionen untergebracht werden, fließt in der Regel kein Geld zurück an die ausländischen Tierheime. Einige Tierpensionen sind sogar auf die Übernahme von ausländischen Hunden über sog. Tierschutzorganisationen spezialisiert und leben recht gut davon. Das gilt in vergleichbarer Weise bei der Vermittlung von Hunden, die an örtliche Tierheime übergeben werden. Zahlreiche Tierheime in den reichen Industrieländern übernehmen regelmäßig, direkt oder über andere Tierschutzvereine, leicht vermittelbare Hunde aus ost- und südeuropäischen Tierheimen oder Tötungsstationen. Der Nettogewinn aus der Vermittlung der Auslandshunde ist bei vielen hiesigen Tierheimen bereits eine fest kalkulierte Größe im Etat. Manche Tierheime sind sogar derart abhängig von dem Gewinn aus der Importhundevermittlung, das sie ohne diese Importe vermutlich Konkurs anmelden müssten.
Andere sog. Tierschutzorganisationen beziehen ihre Hunde direkt aus Tötungsstationen. Der Nettogewinn verbleibt bei den Tierschützern oder wird in den Freikauf und den Import weiterer Hunde investiert.
Die Schätzungen über die Zahl der Hunde, die jährlich von Tierschutzorganisationen aus Ost- und Südeuropa allein nach Deutschland importiert werden, schwanken zwischen 200.000 (Schätzung von Christa Wilczek Dr. med. vet., Veterinäroberrätin, Abteilungsleiterin des Fachbereichs Tierschutz und Tierseuchen, Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Darmstadt ) und 400.000. Offizielle Importe unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sind die Ausnahme. Es gibt praktisch nur eine Dunkelziffer. Auch steigt die Zahl der Tierschutzvereine, die sich ausschließlich dem „Auslandstierschutz“ widmen und die Zahl der Tierheime, die den Auslandstierschutz als Einnahmequelle für sich entdecken, beinahe täglich. Für Deutschland kann man also durchaus von ca. 300.000 Importhunden jährlich ausgehen. Bei einer Vermittlungsgebühr von durchschnittlich € 250,- pro Hund ergibt sich demnach ein Betrag von brutto € 75.000.000,-.
Kalkuliert man für die Niederlande, Österreich und der Schweiz noch mal jeweils 200.000 Hunde und eine Schutzgebühr von durchschnittlich € 200,-, so ergeben sich daraus weitere 600.000 Hunde und ein Betrag von brutto € 120.000.000,-.
Lassen wir zunächst außer acht, dass fast alle Hundeimporte gegen europäisches Tierschutz-Transportrecht, europäisches Recht zum innergemeinschaftlichen Verkehr mit lebenden Waren und nicht zuletzt gegen nationales Ein- und Ausfuhrrecht, Tierschutzrecht, Steuerrecht etc. verstoßen.
Jährlich werden mindestens 900.000 (Neunhunderttausend) Hunde den Straßenhundepopulationen in Ost- und Südeuropa entzogen und bekommen ein „gutes Zuhause“. Gleichzeitig fließen jährlich, auf die eine oder andere Art, ca. 195.000.000 (Todeslager Tierheim 3.TeilEinhundert und fünfundneunzig Millionen Euro) in den Tierschutz und somit in die Verbesserung der Lebensbedingungen ausgesetzter und frei geborener Hunde im ost- und südeuropäischen Ausland.
Stimmt das so?
Verschulden die Tierschutzorganisationen indirekt nicht vielmehr den Tod von 900.000 (Neunhunderttausend) Hunden im Ausland? Sind sie nicht mitverantwortlich dafür, dass auch in Deutschland immer mehr Hunde ausgesetzt werden, dass Tierheimhunde oft ihr ganzes Leben hinter Gittern verbringen müssen und das Tierkrankheiten, die in Deutschland und seinen Nachbarländern als nahezu ausgerottet galten, wie Beispielsweise Staupe und Parvovirose, wieder zu einem ernsten Problem werden? Tragen diese Tierschutzorganisationen nicht dazu bei, das sich der Umgang mit- und das Verständnis für Hunde immer weiter ins Negative verschiebt und die Hunde immer mehr verniedlicht, verharmlost und sie zum Lustobjekt von Helfersyndromen und Selbstbeweihräucherung degradiert?
Hat die „Rettung“ von Straßenhunden und ihre Vermittlung in ganz normale Hundehalter-Familien überhaupt etwas mit Tierschutz zu tun?
Lassen Sie uns diesen Fragen nachgehen.
Streunerpopulationen und ihre Problematik
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Die Kosten fallen an, wenn es mit richtigen Dingen zu geht, da aber in der Regel getrickst wird und viele Dinge nicht korrekt ausgeführt werden, kann man den einen oder anderen Euro einsparen. D.h. 90% aller vermittelten Tiere werden auf die 4 Mittelmeerkrankheiten gar nicht getestet und viele der ausreisenden Hunde werden krank aus der Türkei ausgeführt.
Man sollte nur Tierschutzvereine unterstützen, die in der Türkei einen eingetragenen Verein haben und ihre Aktivitaeten, durch einen prüfbaren Rechenschaftsbericht, den Spendern offenlegen.
Die Grauzone ist sehr hoch und von vielen Tierschutzvereinen, werden auch nur bestimmte Typen von Hunden zur Vermittlung angeboten, weil die Nachfrage hierfür vorhanden ist.
Ich klann Ihnen aus Erfahrung sagen, das es einen Tierschutzverein aus Stuttgart gibt, der Kangalmischlinge nicht mehr nach Deutschland vermittelt, weil die Vermittlungschanncen gering sind und man dann auf dem Tier sitzen bleibt.
So geschehen im November, als ich eine kleine Kangalmischlingshündin diesem Verein nach Absprache übergeben habe. Der Hund wurde von November 2009 - Februar 2010 auf der HP zur Vermittlung angeboten und verschwand dann ins Nichts. Wahrscheinlich wurde die Hündin auf der Strasse entsort oder was auch immer passiert ist, wurde nie öffentlich gemacht.
Also es ist wirklich Vorsicht geboten, wem man seine Spende anvertrauen kann.
Außerdem ziehe ich jetzt mal den Vergleich zu ausländischen Menschenschutzorganisationen. (Unicef, ect.) Orgas die sich für Straßenkinder, Waisen einsetzen, gegen Kinderarbeit und Missbrauch!
Ist das genauso schlecht?
Wo ist der Unterschied?
Sie brauchen unsere Unterstützung, weil deren Länder das nicht geregelt bekommen.
Und ja, für jedes nach Deutschland oder in ein anderes Land adoptierte Kind wird ein Platz frei in einem Kinderheim!
Aber wird die Situation in Afrika besser?
Viellicht schleppend, irgedwann ja. Man kann nciht allen Kindern helfen, aber man sollte sich ihnen zumindest teilweise annehmen. Es ist egal in welchem Land sich diese befinden!
Ich finde es immer wieder erstaunlich wie man gleich als Auslandstierschutz Gegner oder Beführworter bezeichnet wird. Wenn ich mir den vom großteil der Vereine aktuell betriebenen "Auslandstierschutz" betrachte dann bin ich ein klarer Gegner davon!
Es wird Zeit das man für Vereine die sich dem Auslandstierschutz verschreiben (und das sind ein Großteil der neu gegründeten Tierschutzvereine)klare Auflagen erteilt. Denn das was zur Zeit betrieben wird ist zu 90% kein sinnvoller Tierschutz. Es werden Hunde auf ellenlange Transporte geschickt. Es kommen immer mehr kranke Tiere nach Deutschland weil vor Ort nicht anständig gearbeitet wurde, aber hauptsache da raus. Familien die diese Hunde aufgenommen haben werden von den Vereinen im Stich gelassen, nicht richtig aufgeklärt usw.
Andere Vereine binden ihre Langzeitpflegestellen Hunde bei gewissen Tierheimen an, diese können sie dann als Fundhunde deklarieren. Nein Leute sorry was zur Zeit im Auslandstierschutz abläuft hat mit Tierschutz nichts mehr zu tun. Für sehr viele ist es eine gute Einnahmequelle.
Aus diesem und noch einigen anderen Gründen ist diese Seite Tierschutz-Schattenseiten sehr wichtig und informativ. Natürlich haben wir diese Seite auch bei uns mit eingebunden(www.tierundschutz.de), denn durch unsauberen Tierschutz werden gute Leute vergrault!
Wir bewegen uns innerhalb der EU. Wir haben gewissermaßen keine Grenzen mehr und zahlen mit einer einheitlichen Währung. Wo ist eigentlich das Problem der Auslandstierschutzgegner?
Die überfüllten Tierheime in Deutschland?
Nun, ich war selbst lange in einem Tierheim tätig und muss sagen, dass die Hunde, die für den Rest ihres Lebens hinter Gittern verbringen müssen, in der Regel durch Menschen versaute Hunde sind, die man keiner Familie zumuten kann. Davon gibt es mehr wie genug. Einen optimalen Familienhund findet man doch kaum noch in unseren Tierheimen. Wen wundert es dann, dass Interessenten sich gerne an Vereine und Organisationen wenden, die die Möglichkeit und Kenntnis haben, solche Hunde zu beschaffen?
Geht doch mal in ein beliebiges deutsches Tierheim und verlangt nach einem kindergerechten Familienhund. So was gibt es hier doch so gut wie gar nicht mehr. Zudem wird man in Tierheimen nicht besonders freundlich behandelt, was ebenfalls viele abschreckt!
Und was die Bereicherung betrifft, da kann ich nur müde lächeln. Die Schutzgebühr reicht meistens gar nicht aus, um die Kosten der einzelnen Hunde zu decken. Als seriöser Verein lässt man Tiere behandeln, impft und chipt sie und lässt sie reisefertig machen. Wir verdienen nichts an den Hunden, die wir vermitteln, im Gegenteil, wenn wir keine Spenden von außen erhielten, könnten wir überhaupt nicht weitermachen.
Sicher gibt es schwarze Schafe, aber die gibt es auch in Deutschland!!!
Mein Fazit: Das Wort Auslandstierschutz ist nicht mehr zeitgemäß. Wer in der EU lebt, sollte sich auch zu EU-Tierschutz bekennen. Mir ist es egal, ob ein Tier aus Deutschland, Frankreich, Spanien oder sonst wo herkommt. Braucht ein Tier Hilfe, in dem es vor dem Tod bewahrt werden kann, dann kann ich als echter Tierschützer sagen, dass es die Hilfe von mir bekommt. Ich schaue nicht weg!
Anmerkung von Tierschutz Schattenseiten
[Ich schaue nicht weg!] Schauen Sie denn hin?
Tatsache ist, dass es sehr teuer ist, Tiere rechtskonform aus dem Ausland her zu holen. Ich kenne Vereine, da reicht die Schutzgebühr nichtmal, um die Kosten zu decken, die da drin stecken. Zu den von Julia genannten Zahlen kommen auch noch die Transportgebühr der Airlines von 30 Euro pro Tier (falls das nicht mit Kosten für die Transportbox gemeint ist) und auch der Versicherungsschutz, den man als seriöser Verein haben muss.
Natürlich gibt es viele schwarze Schafe in diesem Bereich (genau wie überall) und das regt mich mindestens genauso auf!
Trotzdem engagiere ich mich persönlich für einen seriösen deutschen Verein, der nicht blind Hunde an jeden X-beliebigen vermittelt, alle Gesetze penibelst genau einhält und der sich trotzdem immer wieder rechtfertigen muss, warum er sich gerade dafür einsetzt, obwohl man in der Zeit, in der man groß und breit seine Seriosität und die Beweggründe erklärt (meistens Leuten, die sich ehrenamtlich für nichts einsetzen), gut und gerne einigen Tieren in Not geholfen haben könnte.
Natürlich ist es wichtig, vor Ort, im Ausland auch etwas zu bewegen, anstatt nur die Hunde herauszuholen. Viele Vereine tun das auch, aber diese Mühlen mahlen leider, leider sehr langsam und auch wenn beispielsweise streunende Hunde in Griechenland eingefangen und kastriert werden, damit sie sich nicht mehr vermehren können und die Tiere, die kein Zuhause im In-oder Ausland gefunden haben im Herbst meistens vergiftet oder erschossen werden, liegt es größtenteils an den unvernünftigen Einheimischen, die ihre eigenen Hunde nicht kastrieren lassen und dann die Welpen oft mitsamt Mutter auf die Straße setzen. Die Hunde sind daran nicht schuld, aber sie sind es, die leiden müssen. Dass manche Menschen viel Arbeit, Zeit und Geld in die Verminderung des Leids stecken (sowohl in Form von Kampagnen zur Aufklärung im Heimatland der Tiere, als auch in Form der Vermittlung nach Deutschland), bewundere ich sehr, zumal das bei "guten" Vereinen alles ehrenamtlich geschieht. Da kommt keiner auf die Idee, sich selbst zu beweihräuchern, weil dazu schlicht und ergreifend keine Zeit ist und die Leute vor Ort sowieso die schwerste Arbeit von allen haben. ich möchte mal einen Kritiker sehen, der hoch erhobenen Hauptes eine spanische Tötungsstation verlässt und immer noch behauptet, den Hunden ist eher geholfen, wenn sie dort bleiben und irgendwann abgespritzt werden!
Zu den Krankheiten ist zu sagen, dass alle Tiere, die die Landesgrenzen über einen ordentlichen Verein verlassen, von einem Tierarzt ausgestellte Papiere bekommen haben. Wenn sie ansteckende Krankheiten hätten, dürften sie gar nicht fliegen! Wer sich dann hinstellt und sagt, die Auslandsköter schleppen ansteckende Krankheiten ein, dem sage ich "wenn man keine Ahnung hat, sollte man besser den Mund halten"!
Ich war auch schon oft in deutschen Tierheimen unterwegs und habe mehr und mehr den Eindruck, dass viele zur Auffangstation für unerwünschte Kampfhunde geworden sind. Die holt man sich natürlich gerne nach Hause, was?
Bleibt es nicht jedem selbst überlassen, woher er ein Tier haben möchte? Ich finde es persönlich weitaus besser, man gibt einem Tier aus dem Ausland eine Chance auf ein glückliches Zuhause, anstatt einem Züchter das Geld in den Rachen zu werfen. Unter denen gibt es auch viele schwarze Schafe - warum regt sich darüber eigentlich noch niemand auf? Es macht mich sehr traurig, mit anzusehen, wie sich manche Leute auch noch ein vierbeiniges Statussymbol zulegen müssen oder sich einen bestimmten Hund anschaffen, weil die Rasse gerade "in" ist. Sollte ein Hund oder auch eine Katze nicht eigentlich ein Begleiter, ein Familienmitglied und Freund sein? Und wer fragt denn danach, dass es Rassetiere gibt, die so überzüchtet sind, dass ihr Leben auch nicht gerade ein Zuckerschlecken ist, weil sie kaum richtig atmen und fressen können, mit fünf Jahren Arthrose oder andere Krankheiten bekommen oder gar einen psychsichen Schaden haben? Und unterdessen sitzen auf den ausländischen Straßen oder in irgendwelchen Tötungsstationen wunderbare, robuste, intelligente und verträgliche Tiere, die meiner Ansicht nach genauso ein Recht darauf haben, dass sie von Menschen anständig behandelt werden. Immerhin sind die Menschen dafür verantwortlich, dass es sie gibt.
Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich "Organisationen" wie "tierschutz-braucht-grenzen" auf die Fahnen geschrieben hätten, unseriösen "Tierimporteuren", die auch noch Geld mit dem Leid von Tieren machen, das Handwerk zu legen, anstatt den seriösen Organisationen, die sich wirklich nichts zu Schulden kommen lassen haben, außer auch im Ausland nicht wegzusehen und zu helfen, in die Quere zu kommen und wahllos teilweise falsche und verleumderische "Fakten" verbreiten, auf die dann auch wieder viele Leute hereinfallen und wirklichen Tierschützern die Arbeit erschweren.
Mit Kritik sind leider viele schnell bei der Hand - mit Hilfe die allerwenigsten. Ich finde, jeder sollte erst einmal vor seiner eigenen Tür kehren, sich fragen, was er oder sie selbst uneigennützig tut und vor allem sollte jeder sich vor einem Kommentar ausgiebig informieren, was hinter den Dingen steckt!
Dass der Markt für Tiere weltweit sehr geööfnet wird und dass auch so manche "Tierschutzorganisationen" Tier-Vertrieb betreiben, Gewinn mit Tieren machen und vielfach rein ökonomisch orientiert Tiere für Ihre eigenen gewinnbringenden Zwecke missbrauchen, ist jedem hinreichend bekannt, der sich ein bisschen in das Thema "Tierschutz" einarbeitet.
Jedoch sollte nicht alles über einen Kamm geschoren werden. Es gibt sehr viele (vor allem kleine und nicht finanzkräftige) Organisationen und Einzelpersonen, die sich dem Tierschutz in seriöser Form widmen und auch vieles bewegen.
Leider scheinen die schwarzen Schafe im Tierschutzbereich sich derzeit äußerst unkontrolliert zu vermehren - sei es unseriöse Spendenaufrufe oder auch Tiertransfers in andere Länder. Die Mitleidmasche ist ein gefundenes Fressen für BetrügerInnen und Vorsicht sollte bei der inzwischen recht unübersichtlichen Zahl an Hilferufen für Tiervermittlungen geboten sein.
Dennoch, wir sollten aus purem Misstrauen heraus nicht unsere Herzen verschließen und alles Engagement für die Begleittiere des Menschen fallen lassen. Diese Tiere setzen auf Vertrauen. Es ist eine ihrer Lebensstrategien. Auch wenn Menschen alles Leben für sich zu egoistischen Zwecken ausnutzen, sollten wir von unseren Mitgeschöpfen eines lernen:
denen zu vertrauen, die uns und anderen (inkl. anderer Spezies) guttun und diejenigen mit Misstrauen zu behandeln, die eigennützig nur ihr Ego pflegen (sei es Verein oder Person).
Tierschutz ist ein globales Allgemeingut. Auch wir sind nichts anderes Säugetiere. Wir sollten uns daran ab und zu erinnern und dementsprechend handeln.
Aus diesem Grund haben wir auch die Homepage: www.tierschutz-braucht-grenzen.de ins Leben gerufen... in der Hoffnung irgendwann vielleicht einen e.V daraus zu machen.
NEIN zum Import von Tieren aus dem Ausland... JA zum Tierschutz vor Ort!
Das kann auch gerne Spanien, Ungarn oder die Türkei sein... aber lasst die Hunde dort und helft ihnen vor Ort, durch z.B. Kastrationen!!!!
Damit ist den Tieren mehr geholfen, als sie nach Deutschland zu verschleppen ! ! !
Ich hoffe ich kann etwas zur Klärung beitragen: Gehen wir von einer Schutzgebühr von 250 Euro aus ... Rechnen wir von dieser Summe einmal ab, was da für Kosten überhaupt drin stecken ... Ein guter Verein vermittelt nur kastrierte Hunde ... Kastration in Spanien (Spanien als Beispiel): ca. ungefähr 50 Euro. Chip setzen, inkl. Material, ca. 15 Euro, EU-Paß inkl. Eintrag, Überprüfung usw. - ca. 20 Euro (in Deutschland um die 38 Euro!), Impfungen (inkl. Tollwut) - ca. 25 Euro ...
Macht zusammen schon mal allein 110 Euro Fixkosten für die Vorbereitung eines Hundes für die Ausreise ... Hinzu kommen Kosten für die Flugbox - ca. 30 Euro. Somit sind wir bei 140,-- Euro. Die Vorstellung beim Veterinär laß ich mal kostenmäßig nur mit 10 Euro anfallen, weil es teilweise in den anderen Kosten mit drin ist - sind wir bei 150 Euro, die der Hund allein gekostet hat, ohne ein Land oder sonstiges zu finanzieren, außer dem Tierarzt und dem Pharmaunternehmen (Impfmittel). Die restliche Summe geht für die aktive Arbeit wie Übernahme von Tierarztkosten ... spezielle Operationen ... Futter für Hunde die nicht vermittelbar sind. Ein ganz wichtiger Punkt!
Warum Tierschutz? Warum Schutzgebühr? Damit der Hund versorgt wird mit Futter ... das gibt es auch nicht umsonst. Wer verdient da? Die Futtermittellieferanten. Äh ... kaufen hier in Deutschland alle Futter aus deutschen Produktionen? Bin ich mir nicht so sicher.
2. Fakt: Ein guter Tierschutzverein nimmt seinen Hund immer wieder zurück, sofern es Probleme beim halten des Hundes gibt. Der kommt nicht ins Tierheim!!
Ach und waren Sie mal im Tierheim in letzter Zeit?? Sollten Sie mal tun, ich mach das!!!
Der Tierschutz verschuldet keinen Tod von Tieren .. auch wieder so eine Behauptung von denen, die gegen Auslandstierschutz sind. Sind wir nicht alle eins? Sind wir nicht alle Menschen, die sich mit untereinander helfen können, auf welchen Gebieten auch immer? Dann auch im Tierschutz?? Das Sterben der Tiere im Ausland liegt einzig und allein an den schwachsinnigen Einstellungen von Menschen, die in Tieren, Hunden, Katzen einen anderen Stellenwert sehen und diese nehmen wenn sie klein und niedlich sind und sie abschieben, wenn sie ausgewachsen sind. Éinzig und allein Gesetze werden dies ändern. Glauben Sie ernsthaft man könnte mit Vermittlungen nach Deutschland das *Aussetzen* der Tiere ankurbeln und somit im Umkehrschluß dafür sorgen das mehr Tiere getötet werden?? So ein ....??? Äh, das wäre aber noch grausamer als das was eh schon passiert ...
Ach und noch was: Parvo, Staupe usw. ... das kommt von den Massenvermehrern aus Belgien, Holland usw. ... von Kofferraumvermittlungen, von Vermittlungen auf Märkten oder an der Straße ... aber nicht von Tierschutzhunden aus dem Ausland!!
Nicht mehr lange, und wir sind auch wieder an diesem Punkt angelangt.
Willkommen in der Realität.
Kopiert von ihrer Internetseite unter Gründe.
, Geld oder Vermittlungsquoten bleiben unberücksichtigt.
Da kann irgendwas nicht stimmen, oder
Das so viel Geld damit verdient wird?
Das zahlreiche Gesetze missachtet werden?
Das für 10.000 exportierte Hunde 10.000 andere Hunde sterben?
Das von 10.000 vermittelten Hunden mindestens 1000 Hunde zu Wanderpokalen werden und am Ende in deutschen Tierheimen landen?
Spezifizieren Sie doch bitte was genau Sie für sinnvoll halten und was Sie von den Konsequenzen halten.
Wie heisst ein berühmtes Zitat.....
Es gibt nicht´s gutes ausser man tut es.
In dem Sinne handeln auch die meisten Menschen.