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Home Artikel aus 2008 Die Durchsuchung und Sicherstellung

Die Durchsuchung und Sicherstellung

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Der tote Hund

Zitat aus dem Durchsuchungsbericht, bezugnehmend auf den 21.12.2007:

8.

[Frau

Nadya Eichhorn,

weitere Personalien bekannt,

öffnete auf Klingeln die Haustüre. Ihr wurde durch Unterzeichner der Grund unseres Erscheinens mitgeteilt. Eine Ausfertigung des Durchsuchungsbeschlusses wurde ihr ausgehändigt. Auf Fragen erklärte Frau Eichhorn, dass die in ihrer Wohnung sich aufhaltenden Hunde (7 oder 8) ihr gehören würden. Die sonst auf dem Anwesen sich befindlichen Hunde würden dem Verein „Die Arche“ gehören, wobei unter diesen worden waren (der Sinn der letzten beiden Worte entzieht sich dem Verständnis des Autors). Auch wären einzelne Hunde dabei, die ihr zugelaufen wären. Auf unsere Bitte hin sperrte Frau Eichhorn ihre Hunde in einen anderen Raum.]

9.

Bei der Durchsuchung des Anwesens wurden in der angebauten Scheune, einem früheren Baderaum sowie in einem weiteren Raum (vermutlich früher als Futterküche benutzt) 38 Hunde vorgefunden. .....

...Die Hunde wurden sodann durch Mitarbeiter des TSV Pirmasens einzeln eingefangen und in Transportboxen verfrachtet. Die Boxen wurden anschließend auf den LKW gehievt. Die Hunde wurden anschließend in die Tierheime Pirmasens und Zweibrücken verbracht.

10.

Die Scheune ist stark verkotet, ohne genügend Tageslicht. In dem links daneben liegenden Raum (ehemals Baderaum) sind der Boden und die Wände teilweise gefliest. Der Boden in diesem Raum ist mit Urin und Kothaufen verunreinigt. In dem früheren Stallgebäude, vermutlich ehemaligen Futterküche, ist auch der mit PVC ausgelegte Fußboden mit Urin und Kothaufen verunreinigt. ]

TS- Aus Sicherstellungsprotokoll vom 21.12.2007, unterzeichnet von KHK Eisel, sind an diesem Tag sichergestellt worden:

In den Wohnräumen von Frau Nadya E.

  • Anz. 1 Aktenordner mit diversem Schriftverkehr
  • Anz. 1 Stempel Arche Noah
  • Anz. 2 Plastikordner mit diversem Schriftverkehr
  • Anz. 48 Pässe/Hundepass

In den Pferdeboxen, Stall, Futterküche, Scheune

  • Hunde ( Anzahl wird nach Aufnahme im Tierheim Pirmasens festgestellt)

Dieses Sicherstellungsprotokoll wurde von Frau Eichhorn nicht unterschrieben.

 

Zitat aus dem Durchsuchungsbericht, bezugnehmend auf den 21.12.2007:

10.

[Abs. 2 ) Nachdem er (Herr M. W. Eichhorn, Ehegatte von Frau Nadya Eichhorn- Anm. des Autors) kurzfristig das Haus aufgesucht hatte, erschien er bei Unterzeichner und fragte, ob wir bei der Durchsuchung eine Geldbörse gefunden und mitgenommen hätten. Dies wurde durch Unterzeichner verneint. Ihm wurde mitgeteilt, dass lediglich die im Asservaten/Sicherstellungsverzeichnis aufgeführten Beweismittel (schriftliche Unterlagen, Tierpässe) sichergestellt worden waren (dieser, letzte Satz wird noch von entscheidender Bedeutung sein.- Anm. des Autors).]

 

TS- Bis einschließlich 04.2008 behauptete der Tierschutzverein Pirmasens, der tote Hund der auch aktuell, am 20.05.2008 noch auf der Homepage des Tierschutzvereins Pirmasens abgebildet ist, sei bereits bei der Durchsuchung am 21.12.2007 tot aufgefunden worden. Gemäß den Akten, dem Sicherstellungsprotokoll und der handschriftlichen Aussage eines Herrn Jürgen F., einem Mitarbeiter des Tierschutzvereins Pirmasens, ist der tote Hund aber erst am 22.12.2007 aufgefunden worden. Und zwar in Räumen, die bereits am 21.12.2007 durchsucht worden waren.

 

Warum blieb der Tierschutzverein Pirmasens trotz anderslautender Aussagen eigener Mitarbeiter bei der Behauptung, der tote Hund wäre am 21.12.2007 auf dem Anwesen von Familie Eichhorn gefunden worden?

 

Zitat aus dem Durchsuchungsbericht, bezugnehmend auf den 22.12.2007:

16.

[Abs. 4

In der ehemaligen Futterküche im linken Anbau wurde durch zwei Mitarbeiter des TSV Pirmasens ein toter Hund aufgefunden. Er wurde in eine Plane und ein Tuch eingewickelt, danach durch Unterzeichner fotografiert. Der Hund wurde dann eingewickelt auf der Ladefläche des LKW gelegt.]

TS- Hierzu die handschriftliche Aussage des Herrn Jürgen F.:

[ Nachdem mich mein Mitarbeiter Herr Karlheinz M. zu sich gerufen hatte und mir zeigte wo, und wie der tote Hund gelegen hatte, es war neben der sogenannten Futterküche. Der Hund lag im eigenen Urin und außerdem sprangen noch 5 bis 6 andere Hunde darin herum. Wir wickelten den Hund in eine Decke und eine Plane ein und nahmen ihn mit.]

 

Zitat aus dem Durchsuchungsbericht, bezugnehmend auf den 22.12.2007:

16.

[Abs. 6 & Abs. 7

Durch Unterzeichner wurde Herr Eichhorn mitgeteilt, dass im Anbau ein brauner Hund gefunden wurde, welcher verendet war. Herr Eichhorn antwortete, dass dies nicht möglich wäre. Daraufhin wurde ihm durch Unterzeichner das mit der Digitalkamera aufgenommene Bild mit dem auf einer roten Plastikplane liegendem Hund gezeigt. Außerdem wurde ihm angeboten, sich den eingewickelten, auf der Ladefläche des LKW liegenden Hundes, anzuschauen. Daran hatte Herr Eichhorn kein Interesse.

Über die am 22.12.2007 sichergestellten Hunde wurde ein neues Sicherstellungsprotokoll gefertigt. Dies wurde vom Unterzeichner unterschrieben. Da keine Möglichkeit vor Ort war, das Protokoll zu kopieren und auch Frau Eichhorn nicht anwesend war, wurde durch Unterzeichner Herrn Eichhorn mitgeteilt, dass eine hier gefertigte Kopie an seine Ehefrau übersandt werden würde. Die Kopie des Sicherstellungsverzeichnisses vom 22.12.2007 wurde heute am 27.12.2007 mit einer Vorladung zur Vernehmung als Beschuldigte an Frau Eichhorn übersandt.]

Der Obduktionsbericht zu dem Hund, der laut Akten und Zeugenaussage am 22.12.2007, laut Homepage des Tierschutzvereins Pirmasens aber bereits am 21.12.2007, auf dem Anwesen der Familie Eichhorn tot aufgefunden worden sein soll.

 

Einsender des Kadavers:

Tierschutzverein Pirmasens
Stadt und Land e.V.
Am Sommerwald 255
66953 Pirmasens

 

Untersuchendes Labor:

Landesuntersuchungsamt
Institut für Tierseuchendiagnostik
Blücherstraße 34
56073 Koblenz

 

Einsendung: Hund, braun mit weißem Strich auf der Nase, männlich, 5,9 Kg schwer.

Chip-Nr.: 953000000922003, tot aufgefunden

Beschlagnahmung von Obernheim

Sektionsbefund

Erhaltungszustand: Tierkörper gefroren; Nährzustand: Kachexie (Auszehrung) mit gallertiger Atrophie (Abbau) des Herzkranzfettes und Muskelatrophie (Abbau der Muskulatur); Magen und Darm bis auf Gallenflüssigkeit leer; übrige Organe und Tierkörper ohne besonderen Befund

Histologischer Befund

Lunge: alveoläre Emphysem

Leber, Niere, Herz, Gehirn,

Pankreas, Nebenniere, Magen, Darm; ohne besonderen Befund

Mikrobiologischer Befund

Kulturelle Untersuchung

Organe: unspezifische Keimflora in geringer bis großer Menge.

Parasitologischer Befund

Floratation

Darminhalt: negativ

Diagnose

Aufgrund der Befunde liegt als Todesursache eine Auszehrung infolge Nahrungsmangels vor.

Hinweise auf ein infektiöses Geschehen fanden sich nicht.

 

TS- Tatsachen, die nicht in den Akten stehen

  • Gemäß Aussage(n) von Herrn M.W. Eichhorn und Frau Nadya Eichhorn gegenüber TS, hat keine der genannten Personen einem Mitarbeiter oder Helfer des Tierschutzvereins Pirmasens, die ausdrückliche Genehmigung erteilt, Fotos von den, von der Sicherstellung betroffenen Hunde oder dem von der Durchsuchung betroffenen Objekts, oder Teilen davon, zu fertigen oder bereits gefertigte Fotos zu veröffentlichen. Hierzu liegt TS eine schriftliche und unterschriebene- und somit rechtsmittelfähige Aussage der betroffenen Personen vor.

  • Herr M.W. Eichhorn, Frau Nadya Eichhorn und Frau Marion Noss sagen gegenüber TS übereinstimmend aus, dass es auf dem von der Durchsuchung betroffenen Objekt, keine rote Plane aus Plastik (laut Untersuchungsbericht), Polypropylen gab oder die Verwendung einer solchen durch Mitarbeiter des Tierschutzverein Pirmasens, zugestimmt haben. Hierzu liegt TS eine schriftliche und unterschriebene- und somit rechtsmittelfähige Aussage der betroffenen Personen vor.

  • Der vom Landesuntersuchungsamt, Institut für Tierseuchendiagnostik obduzierte Hund wurde nach der Untersuchung der Tierkörperbeseitigung zugeführt. Eine weiterführende Beweissicherung ist somit nicht mehr möglich.
  • Der vom Landesuntersuchungsamt, Institut für Tierseuchendiagnostik obduzierte Hund „kann“ gemäß der Beschreibung des Landesuntersuchungsamtes der Hund sein, der seit Ende Dez.2007 auf der Homepage des Tierschutzvereins Pirmasens gezeigt wird ( siehe Screenshot ) und ist gemäß der Transpondernummer/Chipnummer der Podenco- Mischlingsrüde Caramello.
  • Herr M. W. Eichhorn hatte am 21.12.2007 begonnen, Fotos von der Verladung und dem Abtransport der sichergestellten Hunde zu machen. Dies wurde ihm, aufgrund einer Beschwerde der Mitarbeiter des TierheimsPirmasens, durch Herrn KHK Eisel untersagt. Hierzu liegt TS eine schriftliche- und somit rechtsmittelfähige Aussage vor. Dagegen ist nicht bekannt, ob Herr KHK Eisel die Mitarbeiter des Tierschutzvereins Pirmasens darauf hingewiesen hat, dass die fotografische Aufnahme von Hunden aus dem Objekt in Obernheim-Kirchenarnbach, dem Objekt selbst oder Teilen davon, insbesondere deren Veröffentlichung auf der Homepage des TS- Pirmasens oder anderen, öffentlichen Medien, rechtswidrig war. In den Akten existiert kein diesbezüglicher Hinweis auf eine entsprechende Belehrung der Mitarbeiter des TSV- Pirmasens, noch ein Hinweis auf eine Erklärung zu den Persönlichkeitsrechten von Herrn oder Frau Eichhorn.
  • Gemäß einheitlicher Aussagen von Frau Marion Noss, Frau Nadya Eichhorn, Herrn M.W. Eichhorn und der Rasseangabe im Impfpass, ist der, auf der Homepage des Tierschutzvereins Pirmasens gezeigte Hund, nicht Caramello (siehe Fotos von Caramello).
Ist der tote Hund wirklich Caramello? Wenn nicht, wo ist Caramello?

Nichts erhitz die Gemüter so sehr, wie ein Hund, der in der Obhut eines Tierschutzvereins, gewaltsam oder durch Vernachlässigung, zu Tode kommt.

Analysiert man aber sachlich und emotionslos den Untersuchungsbericht, die Sicherstellungsprotokolle, die Fotos und Aussagen, so kommen nicht nur erhebliche Zweifel daran auf, ob der tote Hund wirklich Caramello ist, sondern auch daran, ob der tote Hund tatsächlich in Obernheim-Kirchenarnbach verhungert ist. Oder daran, ob er jemals dort gelebt hat. Fest steht nur, dass ein Hund, der unter der Angabe der Transpondernummer 953000000922003 an das Landesuntersuchungsamt, Institut für Tierseuchendiagnostik geschickt wurde, an Auszehrung gestorben ist. Unzweifelhaft ist ebenfalls, dass Herr KHK Eisel in Obernheim-Kirchenarnbach ein Foto des Hundes gemacht hat, der auch auf der Homepage des Tierschutzvereins Pirmasens gezeigt wird.

 

Zweifel und Widersprüche

Gemäß des Sicherstellungsprotokolls ist der Hund am 22.12.2007 im Stall tot aufgefunden worden. Gemäß des Durchsuchungsberichtes und der schriftlichen Zeugenaussage des Herrn Jürgen F., unter Hinweis auf die Bestätigung des Zeugen, Herrn Karlheinz M., ist der Hund aber am 22.12.2007 in der Futterküche tot aufgefunden worden.

Aus der Aussage des Zeugen, Jürgen F. geht eindeutig hervor, dass der, angeblich tot aufgefundene Hund, von der Fundstelle entfernt- bzw. die Fundstelle verändert wurde, „bevor“ Herr KHK Eisel und/oder Frau KHK’s Walz über den Fund informiert wurden.

TS- Warum haben die Mitarbeiter des TS- Pirmasens den angeblich in der Futterküche aufgefundenen Kadaver vom Ort des Auffindens entfernt bzw. diesen verändert, bevor einer der, die Sicherstellung leitenden Beamten informiert wurden? Warum wurde in dem Durchsuchungsbericht nicht dokumentiert, „wann genau“ der Hund tot aufgefunden- und wann dies den Einsatzkräften mitgeteilt wurde?

Gemäß der Angaben des Durchsuchungsberichtes sind „alle“ Räume des Anwesens in Obernheim-Kirchenarnbach bereits am 21.12.2007 und erneut am 22.12.2007 durchsucht worden. Die Durchsuchung am 21.12.2007 begann laut Durchsuchungsbericht um 14:30 Uhr und endete mit dem Abtransport um 17:30 Uhr des selben Tages. Die Durchsuchung am 22.12.2007 begann um 09:30 Uhr. Laut Durchsuchungsbericht ( Ziffer 16., Abs.6 ) war die Leichenstarre bereits ausgeprägt bzw. der Kadaver gefroren. Demnach müsste der Hund in der Nacht vom 21.12.2007 auf den 22.12.2007 (Nachttemperatur –10 ° Celsius siehe Tabelle) ca. zwischen 07:00 Uhr und 09:30 Uhr verendet sein.

Folgerichtig muss der tote Hund bereits am 21.12.2007 extrem abgemagert und schwach gewesen- und von den Einsatzbeamten und/oder Mitarbeitern des TS-Pirmasens bemerkt worden sein. Zumindest Herrn und/oder Frau Eichhorn müsste der Gesundheitszustand des Hundes aufgefallen sein.

TS-

Wenn sich dieser Hund schon am 21.12.2007 in Obernheim befand, wurde er auch schon am 21.12.2007 sichergestellt oder, mit oder ohne Wissen der Einsatzkräfte aus Obernheim entfernt? Ist er vielleicht im TH- Pirmasens verendet und wurde am 22.12.07 von den Mitarbeitern des Th Pirmasens in Obernheim deponiert- bevor man ihn fand?

Wenn er sich schon am 21.12.2007 in Obernheim befand, warum wurde er nicht mitgenommen und einer Tierklinik überstellt?

Wenn dieser Hund in der Nacht vom 21.12.2007 auf den 22.12.2007 in Oberheim verendete, warum haben Frau Nadya Eichhorn oder Herr M.W. Eichhorn den Kadaver dann nicht versteckt? Sie wussten doch genau, dass die Durchsuchung am 22.12.2007 fortgeführt werden sollte- und wurde.

Die rote Plane auf der der tote Hund fotografiert wurde, weist keinerlei Verschmutzungen auf. Herr und Frau Eichhorn sagen übereinstimmend aus, dass es in dem Objekt in Obernheim keine rote Plane/Abdeckplane gab. Dies ist glaubwürdig, da es dort keine Verwendung für eine solche Plane gab.

Auch in dem Sicherstellungsprotokoll ist keine Plane/Abdeckplane erwähnt.

Lügen Herr und Frau Eichhorn, hat Herr KHK Eisel seine Sorgfaltspflicht verletzt und vergessen, die Plane in das Sicherstellungsprotokoll einzutragen und haben die Mitarbeiter des TS- Pirmasens die Plane „widerrechtlich“ aus dem Besitz der Eichhorns entfernt?

Oder haben die Mitarbeiter des TS- Pirmasens die Plane am 22.12.2007 nach Obernheim mitgebracht? Wenn ja, zu welchem Zweck? Wusste man von dem toten Hund? Lag er vielleicht schon bei der Ankunft in Oberheim, eingewickelt in die rote Plane, auf dem LKW?

 

Fakten

Es gibt unterschiedliche Aussagen darüber, wo der tote Hund angeblich aufgefunden wurde.

Herr KHK Eisel kann nur aussagen, dass er von Mitarbeitern des TSV- Pirmasens darauf hingewiesen wurde, dass in Obernheim ein toter Hund gefunden wurde und das er ein Foto des toten Hundes gemacht, und dies Herrn M.W. Eichhorn gezeigt hat.

Herr KHK Eisel kann persönlich nicht bezeugen, wo genau der Hund gefunden wurde, ob sich der Hund schon am 21.12.2007 in Obernheim befand, oder erst in der Nacht zum 22.12.2007, oder am Morgen des 22.12.2007 dort abgelegt wurde. Herr KHK Eisel macht keine Angaben zu der roten Plane und woher sie stammt- oder kann hierzu keine Angaben machen.

Auch die Zeugen Herr Jürgen F. und Herr Karlheinz M., Mitarbeiter des TSV- Pirmasens, machten keine Angaben darüber, woher die Plane stammt, in der sie den toten Hund eingewickelt haben.

Die tatsächliche Identität des toten Hundes ist nicht mehr feststellbar, da der Kadaver nach der Obduktion der Tierkörperverwertung zugeführt wurde. Fest steht nur, das es sich bei dem „Caramello“, der von dem Tierschutzverein „Die Arche e.V.“ (laut Nadya Eichhorn, Herrn M.W. Eichhorn und Frau Marion Noss) aus Spanien importiert wurde, um einen hellbraunen Podenco mit weißem Nasenstrich, weißen Zehen und einer weißen Schwanzspitze handelt. Der tote Hund, der auf der Homepage des TSV- Pirmasens gezeigt wird, ist dagegen ein Rauhaarpodenco mit braunen Zehen und brauner Schwanzspitze.

Es steht nicht zweifelsfrei fest, ob der Kadaver des auf der Homepage des TSV- Pirmasens gezeigten Hundes, oder der Kadaver von „Caramello“ im Landesuntersuchungsamt, Institut für Tierseuchendiagnostik untersucht wurde.

Keiner der Hunde wurde bei der Sicherstellung anhand der Transpondernummer/Chipnummer identifiziert.

Wenn der tote Hund tatsächlich „Caramello“ ist, dann muss sich der Podenco, den der TSV- „Die Arche e.V.“ als Caramello bezeichnet, noch in der Obhut des TSV Pirmasens befinden oder bereits vermittelt sein. In den Protokollen der tierärzlichen Untersuchungen erscheint kein weiterer Podenco. Die von Frau Marion Noss auf www.die-arche.org getätigte Aussage, „Caramello“ wäre am 21.12.2007 noch auf dem LKW herumgelaufen, wäre dann richtig und nicht mehr zu bezweifeln.

Wenn dagegen der Hund, den der TSV „Die Arche e.V.“ als „Caramello“ bezeichnet, im Landesuntersuchungsamt, Institut für Tierseuchendiagnostik untersucht wurde, somit tatsächlich in der Obhut von Frau Nadya Eichhorn verhungert ist, dann muss geklärt werden, wer der tote Hund ist, den Herr KHK Eisel in Obernheim fotografiert hat bzw. wer der tote Hund ist, der laut der Homepage des TSV- Pirmasens in Obernheim gefunden wurde. Und woher er kam.

Urkundenfälschung, Beweismanipulation, falsche Anschuldigungen, der Tierschutzverein „Die Arche e.V.“ oder der „Tierschutzverein Pirmasens“ werden sich diesen Vorwürfen stellen müssen.


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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. März 2009 um 13:44 Uhr