Über 300.000 Hunde spurlos verschwunden!
Die Fragen lauten: Was ist mit diesen Hunden passiert? Wo sind sie?
Fakten:
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In Deutschland leben ca. 5,3 Millionen Hunde. Diese Zahl bleibt seit Jahren weitgehend stabil. Das wird auch durch die Angaben des Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. bestätigt. Tatsächlich ging der Umsatz bei Feuchtfutter um 0,4% auf 342 Mio. Euro und bei Trockenfutter um 0,4% auf 374 Mio. Euro zurück. Kalkuliert man die Preissteigerung mit ein, ist die totale Zahl von Hunden in Deutschland sogar leicht rückläufig.
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Nach Angaben des VDH werden in Deutschland jährlich ca. 345.000 Rassehunde (davon etwa ein Drittel aus VDH- Zuchten) und ca. 155.000 Mischlingswelpen verkauft. Insgesamt also ca. 500.000 Hunde.
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Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Hundes in Deutschland beträgt etwa 12 Jahre.
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Basierend auf der absoluten Zahl von 5,3 Mio. Hunde ergibt sich eine Sterberate/Einschläferungsrate von 441.666,66 Hunden pro Jahr. Bei einer angenommenen, durchschnittlichen Lebenserwartung von 13,5 Jahren beträgt die durchschnittliche Sterberate/Einschläferungsrate von 392592,59 Hunden pro Jahr.
Schätzwerte:
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Geschätzte 30.000 bis 50.000 Hunde werden jährlich grenznah, auf belgischen Wochenmärkten und im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien erworben. Setzt man eine sehr hohe Todesrate von 50% binnen der ersten zwei Monate nach Erwerb an, verbleibt ein realer Populationszuwachs von 15.000 bis 25.000 Hunden.
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Gemäß einer im Jahre 2003 der Presse bekanntgegebenen Schätzung von Frau Dr. Med.Vet Christa Wilczek, Veterinäroberrätin, Abteilungsleiterin des Fachbereichs Tierschutz und Tierseuchen und Fachbuchautorin, betrug der Hundeimport durch Tierschutzorganisationen ca. 200.000 Tiere pro Jahr. Zwischenzeitlich hat sich die Zahl der importierenden Tierschutzorganisationen, die Zahl der sich beiteiligenden, öffentlichen und privaten Tierheimen und auch die Zahl der Pflegestellen drastisch erhöht. Man muss deshalb von einem Importvolumen von mindestens 350.000 bis 400.000 Hunden (Schätzung von Tierschutz Schattenseiten) ausgehen.
Real steht also einer minimalen Todesrate von 392592,59 Hunden ein theoretisches Zuwachsvolumen von 850.025 Hunden gegenüber. Daraus ergibt sich ein theoretischer Zuwachs der Gesamtpopulation von Hunden in Deutschland von ca.457.432,41 Tieren pro Jahr.
Gegenrechnung: Einer maximalen Todesrate von 441.666,66 Hunden steht ein minimales Zuwachsvolumen von 715.000 Hunden gegenüber. Daraus ergibt sich ein theoretischer Zuwachs der Gesamtpopulation von Hunden in Deutschland von ca. 273.333,34 Tieren pro Jahr.
Bereinigung /theoretische Werte: Bei etlichen Importhunden bricht, bedingt durch den Stress des Transportes und der neuen Umgebung, eine vorangegangene Infektion aus. Sehr viele Importhunde können sich aufgrund ihrer Prägung und/oder Vorgeschichte nicht an deutsche Haltungsverhältnisse anpassen. Viele von Ihnen werden aufgrund dessen als nicht therapierbar verhaltensauffällig eingestuft und offiziell oder inoffiziell euthanasiert. Zumindest verschwinden viele von Ihnen von der Bildfläche. Das reduziert selbstverständlich die „durchschnittliche" Lebenserwartung.
Die durchschnittliche Lebenserwartung reduziert sich rechnerisch natürlich auch durch den Import älterer und kranker Hunde. Viele, durch die vorangegangenen Lebensumstände in ost- und südeuropäischen Tierheimen vorgeschädigten Tiere, leben in Deutschland nur noch wenige Jahre.
Halbwegs verlässliche Zahlen sind nicht zu ermitteln. Wir bereinigen/reduzieren die obigen Angaben zum theoretischen Populationszuwachs daher um 150.000 Tiere pro Jahr.
Übrig bleiben 307.432, mindestens aber 123.000 Hunden pro Jahr, deren Schicksal und damit deren Verbleib, ungeklärt ist und wohl auch bleiben wird.
Sicher scheint nur:
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Euthanasiert und ordnungsgemäß entsorgt werden sie nicht. Ein Volumen von mindestens 123.000 Tierkörpern pro Jahr würde den Tierkörperbeseitigungsanstalten auffallen und publik werden.
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In deutschen Tierheimen sind sie nicht. Diese wären allein mit dem Mindestvolumen von 123.000 Tieren binnen eines Jahres ausgelastet.
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Privat getötet und vergraben werden sie nicht. So viele Leute könnten das nicht und so viele Privatgrundstücke gibt es nicht.
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Ein Teil der Hunde wird vermutlich mit normalen Lebensmitteln ernährt und nicht angemeldet. Ihr Anteil ist aber statistisch irrelevant.
In Deutschland verschwinden jährlich zwischen 307.432 und 123.000 Hunde, scheinbar spurlos. Der größte Teil dieser Hunde stammt mit größter Wahrscheinlichkeit aus dem Tierschutz.
Fast alle Hunde aus dem sogenannten Auslandstierschutz werden inoffiziell, häufig illegal ausgeführt bzw. inoffiziell, häufig illegal nach Deutschland eingeführt. Einer mehr als undurchsichtigen Import- und Vermittlungspolitik der Tierschutzorganisationen, steht das unerklärliche Verschwinden von bis zu 307.432 Hunden pro Jahr gegenüber.
Der immer dringender geäußerte Verdacht ausländischer Tierschutzorganisationen und staatlicher Institutionen, deutsche Tierschützer würden viele der importierten Hunde, Tierversuchsanstalten und veterinärmedizinischen Fakultäten zuführen, scheint sich zu erhärten. Zumindest können deutsche Tierschutzorganisationen diesen Verdacht, aufgrund ihrer eigenen Vorgehensweise weder entkräften, noch die Vorwürfe widerlegen. Daran ändern auch Protestbriefe mit anhängenden Fotos scheinbar glücklich vermittelter Hunde nichts. Nicht in der, üblicherweise erbärmlichen Quantität und schon gar nicht ohne unwiderlegbare Herkunfts- und Identitätsnachweise der einzelnen Hunde. Aber gerade letztere können die Tierschützer nicht erbringen. Nicht wenn die Hunde rechtswidrig aus- bzw. eingeführt wurden.
Den Tierschutzorganisationen wird langfristig nichts anderes übrig bleiben, als ihre Handlungsweise von Grund auf zu ändern und auch die Kommunikation statt die Konfrontation mit den jeweiligen Behörden anzustreben. Bis dahin werden die Behörden gezwungen werden, mittelfristig jede Ausfuhr von Straßentieren zu unterbinden.
Quellen zu den Istwerten:
Alle Zahlen und Fakten in diesem Beitrag sin im Internet frei zugänglich bzw. leicht selbst zu errechnen und zu ermitteln. Für diesen Beitrag gilt daher eingeschränktes Copyright. Er darf „mit Hinweis auf www.tierschutz-schattenseiten.com" vollständig kopiert und auf Internetseiten, in Foren, Mailinglisten und Yahoo- und Google Groups kopiert und in alle Sprachen, unter Beibehaltung sämtlicher Inhalte, kopiert werden.
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es erschließt sich mir nicht wirklich wie sie zu der Schlussfolgerung kommen, ich würde aus dem minimal, quantitativ rückläufigen Umsatz von Hundefutter auf das Verschwinden von Hunden schließen. Ich erkläre doch unmissverständlich, das der quantitative Rückgang das Verschwinden "nicht" erklärt.
Darf ich fragen, wie viele Menschen die ausschließlich barfen, Sie tatsächlich kennen?
Nur um die statistische Relevants zu erkennen:
zwischen 5000 und 10.000 Personen ?
zwischen 10.000 und 25.000 Personen ?
50.000 Personen und mehr ?
Bei den Haltern von 50.000 Hunden würden Sie also 0,933% der Personen kennen.
Damit unterstützen Sie doch meine Aussage.
Gehen wir davon aus, dass 10% aller Hundehalter barfen, erklärt das also nicht das Verschwinden von mindestens 123.000 Hunden.
Auch Ihre Theorie, dass eine Rückläufigkeit des Industriefutteranteils zur Gesundung der Population betragen würde ist recht interessant. Setzt dies doch voraus, dass jede Person die barft, genaue Kenntnis des Stoffwechsels des eigenen Tieres/ der eigenen Tiere hat und genauestens über die stark variierenden Nährwerte der verabreichten Rohkost informiert ist.
Tatsächlich kenne ich fast nur noch Menschen, die ihre Hunde barfen. Der Rückgang an Industriefutterumsatz sollte daher noch weiter zurückgehen und den Hunden geht es besser. Ich zweifle sehr an statistisch unrelevanten Zahlen diesbezüglich.
Barbara
Ich finde übrigens, dass staatliche Institutionen sich erst einmal um die Verhältnisse hier ordentlich kümmern sollten und beispielsweise die Kastration von Freigängern gesetzlich verankern oder öffentliche Listen mit unseriösen Tierzüchtern ermöglichen sollten , die auch Schindluder mit den Tieren treiben und sich ein goldenes Näschen verdienen. Die Regelungen zur Ein-und Ausfuhr von Tieren sind EU-weit festgeschrieben. Man müsste nur besser kontrollieren, um schwarzen Schafen das Handwerk zu legen. Beispielsweise wollte niemand die Papiere der Hunde sehen, die ich von einer griechischen Insel nach Deutschland mitgebracht habe. Ich konnte sie einfach so vom Sperrgepäck mitnehmen und keiner hat sich darum gekümmert, ob die Hunde Papiere hatten.
Anmerkung der Redaktion:
Zitat:[Schade, dass hier alle Tierschutzorganisationen über einen Kamm geschoren werden. Ja, es gibt schwarze Schafe - aber es gibt auch seriöse Vereine, die sich an Gesetze halten und alle Bestimmungen penibelst beachten.]"HIER" werden nicht alle Tierschutzorganisationen über einen Kamm geschoren. Tierschutz Schattenseiten beschäftigen sich aber primär mit den negativen Seiten des Tierschutzes.
Sorry, Deutschland ist eine Industrie- und Forschungsnation. Ihr solltet auch verstehen, dass im Leben alles kompliziertert ist als es in den Zeitungen steht.
Ich frage mich schon lange, wo all die Tiere, die in Tötungsstationen nicht ermordet werden oder die auf den Straßen Europas erschossen, vergiftet, zu Tode geknüppelt, erhängt, erwürgt und wie auch immer dem gewaltsamen Tode zugeführt werden, verbleiben.
Was wird aus all den für einen kurzlebigen Markt produzierten Welpen? Es gibt ja gar nicht so viele Menschen, die Haustiere halten (möchten) wie Welpen produziert werden!
Ohhhh - es muss ein sehr lukratives Geschäft hinter all dem stecken und die Tiere bleiben auf der Strecke!!!
Ich hoffe, dass der/die SeitenbetreiberIn noch mehr aufdeckt und uns alle weiterhin so gut informiert!
Barbara