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Über 300.000 Hunde spurlos verschwunden! PDF Drucken E-Mail
2008
Geschrieben von: Uwe Peter Willemsen   
Dienstag, 09. Dezember 2008 um 17:50 Uhr

Über 300.000 Hunde spurlos verschwunden!

Die Fragen lauten: Was ist mit diesen Hunden passiert? Wo sind sie?

Fakten:

  • In Deutschland leben ca. 5,3 Millionen Hunde. Diese Zahl bleibt seit Jahren weitgehend stabil. Das wird auch durch die Angaben des Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. bestätigt. Tatsächlich ging der Umsatz bei Feuchtfutter um 0,4% auf 342 Mio. Euro und bei Trockenfutter um 0,4% auf 374 Mio. Euro zurück. Kalkuliert man die Preissteigerung mit ein, ist die totale Zahl von Hunden in Deutschland sogar leicht rückläufig.

  • Nach Angaben des VDH werden in Deutschland jährlich ca. 345.000 Rassehunde (davon etwa ein Drittel aus VDH- Zuchten) und ca. 155.000 Mischlingswelpen verkauft. Insgesamt also ca. 500.000 Hunde.

  • Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Hundes in Deutschland beträgt etwa 12 Jahre.

  • Basierend auf der absoluten Zahl von 5,3 Mio. Hunde ergibt sich eine Sterberate/Einschläferungsrate von 441.666,66 Hunden pro Jahr. Bei einer angenommenen, durchschnittlichen Lebenserwartung von 13,5 Jahren beträgt die durchschnittliche Sterberate/Einschläferungsrate von 392592,59 Hunden pro Jahr.

Schätzwerte:

  • Geschätzte 30.000 bis 50.000 Hunde werden jährlich grenznah, auf belgischen Wochenmärkten und im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien erworben. Setzt man eine sehr hohe Todesrate von 50% binnen der ersten zwei Monate nach Erwerb an, verbleibt ein realer Populationszuwachs von 15.000 bis 25.000 Hunden.

  • Gemäß einer im Jahre 2003 der Presse bekanntgegebenen Schätzung von Frau Dr. Med.Vet Christa Wilczek, Veterinäroberrätin, Abteilungsleiterin des Fachbereichs Tierschutz und Tierseuchen und Fachbuchautorin, betrug der Hundeimport durch Tierschutzorganisationen ca. 200.000 Tiere pro Jahr. Zwischenzeitlich hat sich die Zahl der importierenden Tierschutzorganisationen, die Zahl der sich beiteiligenden, öffentlichen und privaten Tierheimen und auch die Zahl der Pflegestellen drastisch erhöht. Man muss deshalb von einem Importvolumen von mindestens 350.000 bis 400.000 Hunden (Schätzung von Tierschutz Schattenseiten) ausgehen.

Real steht also einer minimalen Todesrate von 392592,59 Hunden ein theoretisches Zuwachsvolumen von 850.025 Hunden gegenüber. Daraus ergibt sich ein theoretischer Zuwachs der Gesamtpopulation von Hunden in Deutschland von ca.457.432,41 Tieren pro Jahr.

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Spenden für den Auslandstierschutz PDF Drucken E-Mail
Spenden
Geschrieben von: Uwe Peter Willemsen   
Montag, 08. Dezember 2008 um 17:21 Uhr

Jede Tierschutzorganisation, gleichgültig ob die betreffende Organisation im In- oder Ausland engagiert ist, wirbt um Spenden. Gemein ist allen, dass es Schwerpunkte bzw. Spitzenzeiten gibt, in denen die Tierschutzorganisationen besonderen Belastungen ausgesetzt sind, dies zumindest so darstellen. Solche Spitzenzeiten sind in Belgien,Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz der Beginn der Ferienzeiten bzw. die Monate von Januar bis März, in denen die „Weihnachtsgeschenke“ ihren Weg in die Tierheime finden. In Südeuropa liegt der Schwerpunkt eher im Ende der Jagdsaison und in Osteuropa die Zeit massiver Kälteeinbrüche- November/Dezember. Letztere fallen natürlich in die Vorweihnachtszeit.

Kein Zweifel, die betroffenen Tiere brauchen Ihre Hilfe.

  • Aber wo wird Ihre Hilfe am dringendsten benötigt?

  • Wo kommt Ihre Hilfe/Spende wirklich bei den Tieren an?

  • Wo trägt Ihre Spende wirklich zur Verbesserung der Situation der Tiere bei und wo bereichern sich nur angebliche oder inkompetente Tierschutzorganisationen?

  • Trägt Ihre Spende vielleicht nur dazu bei, dass psychisch kranke, unter dem Animal Hoarding Syndrom leidende Menschen, Tiere sammeln, die sie, zumindest in dieser Quantität, ohnehin nicht versorgen könnten?

  • Wo können Sie wirklich helfen und wo bezahlen Sie nur für Ihr gutes Gewissen?

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Todeslager Tierheim 1.Teil PDF Drucken E-Mail
Auslandstierschutz
Geschrieben von: Uwe Peter Willemsen   
Montag, 03. November 2008 um 18:01 Uhr
Auf Europas Straßen leben Millionen von Straßenhunden und streunenden Katzen. Jeden Tag werden Zehntausende von ihnen getötet. Viele von ihnen verhungern oder sterben an unbehandelten Verletzungen oder Infektionen, andere sterben im Kampf um Futter oder Wasser. Die Todesrate von in Freiheit geborenen Welpen liegt- regional unterschiedlich- zwischen 70 bis 90%.

Die meisten Hunde sterben aber durch die Hand des Menschen. Sie werden auf offener Straße erschossen, erschlagen oder lebendig in Müllfahrzeuge geworfen. Vielerorts wird auch Gift ausgelegt- oft fressen die Hunde zu wenig und sterben qualvoll- und die Kadaver werden eingesammelt und mit dem normalen Haus- und Straßenmüll verbrannt. Andere werden eingefangen und in Tötungsstationen verbracht, wo sie nach zwei bis vier Wochen getötet werden. Futter und Wasser bekommen sie in den Tötungsstationen häufig nicht. Hunde, die in dieser Zeit nicht vermittelt werden, werden erschlagen, vergiftet oder vergast. Kaum ein Hund wird schmerzfrei euthanasiert. Mehrere Millionen Hunde werden jedes Jahr auf diese Weisen getötet.

Rund eine Million Hundewelpen jährlich, werden in Osteuropa produziert und finden ihren Weg als Rassehunde nach Westeuropa. Hauptabnehmer sind Deutschland, Griechenland und Spanien, mit jeweils ca. 200.000 Welpen/Junghunden. Die Todesrate bei der „Massenware Hund" liegt bei bis zu 30%.

In Ost- und Südeuropa entstehen immer mehr Tierschutzvereine und Tierheime, die es sich angeblich zur Aufgabe machen, dieses Elend auf Europas Straßen und seinen Tötungsstationen zu bekämpfen- zu beenden.

Parallel dazu entstehen in Deutschland und seinen reichen Nachbarländern immer mehr Tierschutzvereine, die es sich zur Aufgabe machen, die Tierschutzvereine/Tierheime vor Ort dadurch zu unterstützen, indem sie jeden Hund nach Deutschland importieren, für den auch nur die geringsten Vermittlungsaussichten bestehen. Andere, deutsche Tierschutzvereine machen es sich zur Aufgabe, Tötungsanlagen leerzukaufen, um sie in Tierheimen und vor Ort zwischenzulagern, bis sie nach Deutschland vermittelt werden können.

Sind die Hunde in den Tierheimen sicherer als auf den Straßen?

Geht es den Hunden in den Tierheimen besser als in den Tötungsstationen?

Gibt es einen qualitativen Unterschied zwischen Tierheimen/Tierschützern und den osteuropäischen Vermehrungsanstalten/Tierhändlern?

Lassen sie uns die Dinge diskutieren, über die Sie auf „keiner" Tierschutzseite informiert werden. Informieren Sie sich über Tatsachen, Vorgänge und Verfahrensweisen, die kein Tierschutzverein öffentlich zugeben wird und gegen deren Anerkennung sich jeder Tierschutzverein mit allen Mitteln wehren wird.

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Todeslager Tierheim 2.Teil PDF Drucken E-Mail
Auslandstierschutz
Geschrieben von: Uwe Peter Willemsen   
Montag, 03. November 2008 um 16:58 Uhr

Grundlagen:

  1. Erstuntersuchung/Allgemeinuntersuchung incl. Bekämpfung von Parasiten wie Würmern, Zecken, Blutuntersuchung gemäß wissenschaftlichem Erkenntnisstand (kein Schnelltest), Medikamentöse Stabilisierung des Immunsystems
  2. Medikamentöse Stabilisierung des Immunsystems - fortlaufend
  3. Kastration & Nachbehandlung
  4. Impfungen
  5. Nachimpfung
  6. halbjährliche Prophylaxe gegen Parasiten/parasitäre Infektionen z.B. Scaliborhalsbänder, Advance, Stronghold, Frontline, Exspot,
  7. Vierteljährliche Blutuntersuchung nach wissenschaftlichem Erkenntnisstand
  8. Futterkosten anteilig
  9. Personalkosten anteilig (Grundwert € 450,- pro Person und Monat)
  10. Betriebskosten incl. Miete/Pacht, Strom, Wasser, Müllentsorgung- excl. Telefon, Versicherungen, Steuern u.ä.  anteilig  (Rechnungsgrundlage € 1200,-)
Tabelle
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In dieser Kalkulation sind weder die Kosten für akute Erkrankungen der Tiere und entsprechende Behandlungskosten, Kosten für Arbeitsmittel oder Arbeitskleidung, normaler Tierbedarf wie Bürsten, Näpfe, Decken, Hütten, Zwinger, Reparaturen oder Baumaßnahmen am Objekt, noch Kosten für normale Betriebsmittel wie Reinigungs- und Desinfektionsmittel etc. enthalten. Hierfür kalkulieren wir pauschal nochmals € 200,- pro Tier und Jahr. Die Kosten pro Tier belaufen sich nach dieser Kalkulation auf € 1039,-gerundet € 1000,- pro Tier und Jahr. Daraus ergibt sich bei einem  Bestand von 100 Tieren ein Kostenaufwand von € 100.000,- pro Jahr.

Für die Smeura ergäbe sich nach dieser Kalkulation ein Mindestkostenaufwand von                       € 3.200.000,- (3,2 Millionen Euro pro Jahr).

Diese Kalkulation kann selbstverständlich nur ein sehr ungenaues Bild tatsächlicher Kosten zeichnen. So entfallen beispielsweise die Kosten für eine Untersuchung auf Leishmaniose und entsprechende Folgeuntersuchungen und Therapien für viele Länder Osteuropas komplett.

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